Cover![]() Cast & CrewExtras
GesamtwertungFilm/Inhalt (1 Bewertung): ![]() 80 %
Bild: (1 Bewertung)![]() 92 %
Ton: (1 Bewertung)![]() 85 %
Extras: (1 Bewertung)![]() 44 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)![]() 74 %
Infos zum EinträgerTestequipment: Leinwand: ESMART Expert UKD Rahmenleinwand 120 Zoll Beamer: Hisense 120L5F-A12 Abspielgerät: Xbox One S Boxen: Echo Studio mit Echo Sub Konsole: PlayStation 5, Xbox Series X und Nintendo Switch OLED, Xbox One S, Steamdeck OLED Virtual-Reality-Headset: VR-Brille Oculus Quest 3 |
Filminfos zu:InhaltFantastic Four erzählt von vier jungen Außenseitern, die in ein gefährliches Paralleluniversum teleportiert werden. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die Vier müssen nicht nur lernen mit ihren neuen, angsteinflößenden Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem neuen Feind zu retten. Do not copy! Infos zum FilmSprachen![]() ![]() ![]() Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte Externe LinksKritikenFazit: Als Fantastic Four im Sommer 2015 in die Kinos kam, waren die Erwartungen groß – und die Enttäuschung umso größer. Josh Tranks Neuinterpretation des Marvel-Klassikers wollte düster, ernst und realitätsnah sein, entfernte sich dabei jedoch so weit von der Essenz der Vorlage, dass selbst eingefleischte Fans irritiert zurückblieben. Mit der UHD-Veröffentlichung bekommt der Film nun eine technische Frischzellenkur – die allerdings wenig an seinem inhaltlichen Scheitern ändert. Die Geschichte folgt vier jungen Wissenschaftlern – Reed Richards (Miles Teller), Sue Storm (Kate Mara), Johnny Storm (Michael B. Jordan) und Ben Grimm (Jamie Bell) – die bei einem Experiment in eine fremde Dimension transportiert werden und dort auf mysteriöse Weise ihre Superkräfte erhalten. Was danach folgt, ist jedoch kein actionreiches Heldenabenteuer, sondern ein seltsam zurückhaltendes, fast melancholisches Drama, das sich mehr mit Körperhorror und Schuldgefühlen beschäftigt als mit Teamgeist oder Comic-Flair. Die ersten 40 Minuten wirken fast wie ein Indie-Film mit Sci-Fi-Elementen: ruhig, langsam erzählt, mit Fokus auf wissenschaftlichen Ehrgeiz und jugendliche Isolation. Doch sobald die Verwandlung der Figuren eintritt, verliert der Film merklich an Kontrolle. Tonal bricht alles auseinander – aus der düsteren Charakterstudie wird plötzlich ein gehetzter Superheldenfilm mit einem völlig unterentwickelten Bösewicht (Doctor Doom, gespielt von Toby Kebbell), einem lieblos inszenierten Finale und einer unausgereiften Auflösung. Das Ensemble ist talentiert, doch alle wirken gehemmt, fast unterfordert. Miles Teller und Michael B. Jordan bringen zwar Charisma mit, doch die Chemie zwischen den Figuren – das Herzstück der Fantastic Four – bleibt auf der Strecke. Kate Mara hat sichtlich Mühe, ihre Rolle mit Leben zu füllen, und Jamie Bell als The Thing bleibt weitgehend unsichtbar hinter einer digitalen Hülle. Josh Tranks Regie pendelt zwischen ambitioniertem Autorenkino und aufgezwungenem Studiofilm – kein Wunder, wenn man die chaotische Produktionsgeschichte betrachtet. Der Film fühlt sich an wie zwei halbfertige Visionen, die nie zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen. Technisch kann sich die UHD-Version durchaus sehen lassen. Das Bild profitiert sichtbar von der hohen Auflösung: Die düsteren Laborszenen, die fremde Dimension und das metallische Design von Doctor Doom wirken klarer und detaillierter als je zuvor. Der HDR10-Einsatz bringt besonders in den wenigen Actionszenen (und im Showdown) mehr Dynamik und Kontrast, auch wenn die Farbpalette insgesamt zurückhaltend bleibt. Auch der Ton – in DTS-HD Master Audio 5.1 – liefert ordentliche Surround-Unterstützung, besonders bei Effekten wie den Fähigkeiten von The Thing oder Human Torch. Die Dialoge sind gut verständlich, Musik und Sounddesign solide, wenn auch nicht spektakulär. Die UHD-Veröffentlichung von Fantastic Four bietet ein technisches Upgrade für einen Film, der trotz Potenzial an seiner eigenen Ernsthaftigkeit scheitert. Fans, die den Film bereits besitzen, erhalten hier das bislang beste audiovisuelle Erlebnis. Inhaltlich jedoch bleibt der Film das, was er seit seinem Erscheinen ist: eine verpasste Chance mit guten Ansätzen, aber ohne Herz, Witz oder Energie – und damit weit entfernt von dem, was Marvels „erste Familie“ eigentlich ausmacht. Trotz seines wenig geliebten Inhalts liefert die UHD-Veröffentlichung von Fantastic Four (2015) in Sachen Bild und Ton ein überraschend überzeugendes Ergebnis. Wer den Film unabhängig von seiner Erzählschwäche bewerten möchte, bekommt hier eine technisch sauber aufbereitete Heimkino-Version geboten. Das Bild liegt in nativer 4K-Auflösung vor und zeigt deutlich, wie viel Feinschliff aus einem modernen, digital gedrehten Film herauszuholen ist. Die Schärfe ist durchgehend hoch, feinste Texturen in Gesichtern, Kleidung oder Metalloberflächen treten sauber hervor – etwa bei der Darstellung von Doctor Dooms Panzerung oder den feinen Details im Forschungslabor. Das Bild wirkt klar, aber nie künstlich überschärft. Besonders gelungen ist der Einsatz von HDR10: Der Film besitzt eine überwiegend düstere, entsättigte Farbpalette, die durch HDR deutlich mehr Tiefe erhält. Schwarztöne wirken satt und sauber, ohne Details zu verschlucken. Glanzlichter – etwa bei Explosionen oder den leuchtenden Fähigkeiten von Human Torch – profitieren von dem erweiterten Dynamikumfang und setzen gekonnte visuelle Akzente. Auch in dunklen Szenen bleibt das Bild stabil und rauschfrei. Wer ein Faible für cineastische Farbreduktion hat, wird an der UHD-Version durchaus Gefallen finden. Akustisch bietet die UHD ebenfalls ein solides bis starkes Erlebnis. Die DTS-HD Master Audio 5.1-Spur liefert ein klar strukturiertes, räumliches Klangbild mit gut abgestimmtem Mix. Die Actionszenen – auch wenn sie inhaltlich selten mitreißen – entfalten auf der klanglichen Ebene ein sattes Fundament. Besonders bei den Superkräften der vier Helden (Flammen, Steinschläge, Teleportationen) kommt der Subwoofer regelmäßig und wirkungsvoll zum Einsatz. Die Surround-Kanäle werden bei Atmosphären und Effekten passend eingesetzt, ohne übertrieben auf Effekthascherei zu setzen. Dialoge bleiben auch in lauteren Passagen verständlich und klar im Frontbereich verankert. Der Score fügt sich gut ins Gesamtbild ein, ohne sich in den Vordergrund zu drängen – ein ausgewogener Klang, der das Heimkino überzeugend ausfüllt, ohne Referenzniveau zu erreichen. Die UHD von Fantastic Four liefert ein rundum gelungenes technisches Upgrade. Das Bild überzeugt mit sauberer 4K-Schärfe und atmosphärischem HDR, der Ton sorgt für dynamische Effekte und klare Dialoge. Auch wenn der Film selbst kaum Begeisterung auslöst, ist die UHD-Version aus technischer Sicht absolut gelungen – vielleicht mehr, als man von einem der umstrittensten Superheldenfilme der letzten Jahre erwarten würde. Das Bonusmaterial besteht aus einem kleinen Making of, einigen Interviews, sowie den deutschen und den englischen Trailer. Dazu kann man sich noch vier Featuretten zum Film ansehen: - Die Superkräfte der Fantastic Four - Die Quanten-Portale - Planet Zero - Die Filmmusik Den Abschluss bildet eine kleine Trailershow. Sonja ![]() |
Bewertung![]() ![]() Infos Anzahl der Medien: 2 Hülle: Keep Case Distributor: Constantin Film Regionalcode: 2 Bildformat: 2,39 : 1 Herkunft des Mediums: ![]() Deutschland Cast & CrewLeider noch keine ... |