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Will Smith

[Schauspieler\in]

Will Smith's Biografie

Will ist am 25. September 1968 in West Philadelphia, Pennsylvania als Willard Christopher Smith Jr. zur Welt gekommen. Er wuchs in einer typischen Arbeiterwohnsiedlung bei seinem Vater (Willard C. Smith) und seiner Mutter (Carolyn) auf. Will Smith war bereits als kleiner Junge ein regelrechter Wirbelwind. Er verstand es von klein auf, sich in den Mittelpunkt zu rücken. Seinen Spitznamen Prince verdankt Will Smith seinem unstreitbaren Talent, sich aus jeglichem Schlamassel herauszureden.

Wills Familie ist sehr musikalisch und so ist es nicht verwunderlich, dass er mit 12 Jahren begann Musik zu machen und seine verbalen Fertigkeiten im Rap ausspielte. Mit seinem Kumpel Jeff Townes gründete er 1986 die Gruppe "DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince". Zu der Zeit war die Musikrichtung Rap sehr beliebt, und so gab es für das Album der beiden "He's the DJ, I'm the Rapper" einen Grammy.
Will war ein hervorragender Schüler, der aufgrund seiner guten Noten ein Stipendium für das Massachusettes Institute of Technology angeboten bekam, dies aber für seine Musik ausschlag.

Seine Liebe zur Schauspielerei verdankt Will seiner Großmutter, die ihn bereits erste Rollen bei Aufführungen von Theaterstücken in der Kirche besorgte. Schnell fand Will Spaß an der Schauspielerei. Sein großes Vorbild war Eddie Murphy.

Der Dezember 1989 markiert einen wichtigen Wendepunkt im Leben von Will Smith. Er bekam einen Auftritt als Rapper in einem NBC-Fernsehspecial. Bei dieser Gelegenheit traf Will Benny Medina, der die "Arsenio Hall Show" produzierte und zufällig auf der Suche nach einem neuen Schauspieler für eine bald startende Serie war. Will bekam die Rolle und war von nun an in der bald beliebtesten TV-Serie "Der Prinz von Bel-Air" zu sehen. Er mimte von 1989 bis 1996 den armen Jungen aus Philadelphia, der bei seinen reichen Verwandten in Bel Air wohnt. Von Anfang an gab Will alles, um aus seiner Rolle das Beste herauszuholen, was ihm den Respekt sowohl seiner Kollegen als auch seiner Produzenten einbrachte.

Will Smith entwickelte sich mehr und mehr zu einem Multitalent. Vor dem Hintergrund des großen Erfolges seiner Comedyserie "Der Prinz von Bel-Air" startete der inzwischen 24jährige 1992 auch eine Filmkarriere. 1993 durfte er an der Seite von zwei ganz Großen spielen: Whoopi Goldberg und Ted Danson. Das Resultat ist die amüsante Kinokomödie "Made in America". Will wollte jedoch sein Talent nicht nur in Komödien zeigen. Daher nahm er die Chance war und spielte 1993 in dem Drama "Das Leben - Ein Sechserpack" die Hauptrolle als schwarzer homosexueller Straßenstricher.
Den absoluten Blockbuster und einen seiner erfolgreichsten Filme produzierte Will schließlich 1995. In der actiongeladenen Komödie "Bad Boys" stand er mit Martin Lawrence vor der Kamera. Obwohl der Film mit wenig Geldmitteln auskam, konnte er doch als Kassenschlager einen enormen Umsatz verzeichnen. Letztendlich war es auch den Hauptdarstellern Martin Lawrence und Will Smith zu verdanken, die durch ihre hervorragende Zusammenarbeit, gepaart mit humorvollen und coolen Sprüchen dem Actionkracher zum Erfolg verhalfen. Für Will wurde es der Film, mit dem er schließlich seinen Durchbruch schaffte!
Für den deutschen Regisseur Roland Emmerich stand Will Smith im Jahre 1996 in dem Blockbuster "Independence Day" vor der Kamera. In dem mitreißenden Streifen mimte er einen Jetpiloten, der das entscheidende Manöver durchführt, um die Erde vor einer außerirdischen Invasion zu bewahren.
Es schien, als habe Will Gefallen an extraterrestrischen Filmen gefunden. Und so war auch sein nächster Film im gleichen Genre liegend: In "Men in Black" spielte er neben Tommy Lee Jones einen Spezialagenten der streng geheimen Einheit zur Überwachung von Aliens.

Gleichzeitig kam Will Smiths sehr erfolgreiches Soloalbum "Big Willie Style" auf den Markt. Auch sein zweites Soloalbum "Willenium" war wieder äußerst erfolgreich und brachte Will gutes Geld ein.

Nach einem weiteren Actionfilm "Der Staatsfeind Nr.1" und der eher nicht so erfolgreichen Westernkomödie "Wild Wild West" versuchte Will auch als Charakterdarsteller sich einen Namen zu machen. Für seine Rolle in Michael Manns Biographie des legendären Boxers Muhammad Ali konnte sich Will Smith erstmals reelle Chancen bei den Oscars ausrechnen, musste sich aber dann doch geschlagen geben. Er bewies jedoch durch den Film, dass er durchaus auch in der Lage ist, Charakterrollen überzeugend darzustellen. Zuvor hatte Smith neben Matt Damon in Robert Redfords "Die Legende von Bagger Vance" (2000) mitgewirkt, wofür er mit dem NAACP Award als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.
2002 folgte dann die Fortsetzung von MIB: "Men in Black 2" und wurde ebenfalls gut von den Kinogängern aufgenommen. Kurz darauf kam dann endlich - nach 8 langen Jahren - der 2. Teil des Action-Krachers "Bad Boys".
Wieder in seinem altbewährtem Genre stand Smith schließlich 2005 in der Komödie "Hitch - Der Date Doktor" vor der Leinwand. Eine Komödie, die wieder sehr gut vom Publikum angenommen wurde.

Privat scheint alles für Will perfekt zu laufen: Er ist seit 1997 mit der Schauspielerin Jada Pinkett verheiratet. Mit ihr hat Will 2 Kinder: Jaden Christopher Syre (geboren 1998) und Willow Camille Reign (geboren 2000). Aus erster Ehe hat Will einen Sohn namens Willard, der 1992 geboren wurde.

Spätestens nach "Men In Black", "Independence Day" und dem Thriller "Staatsfeind Nr.1" gehört er nun zu den heiß begehrtesten Schauspielern in Hollywood. Auch das Publikum und seine Fangemeinschaft sind begeistert von ihm. Seine beeindruckende Leistung brachte Will Nominierungen als bester Hauptdarsteller für den Golden Globe, den Oscar, den Image Award, sowie vom American Film Institute und der Broadcast Film Critics Association ein.
Smith überrascht immer wieder, denn er will sich nicht auf Action und Komödien festlegen. Die Spannung auf neue Projekte von Will Smith dürfte damit nicht kleiner werden! Do not copy!
Text © Meike Dieckmann

DVDs in DB


Der Prinz von Bel-Air - Staffel 1


Bad Boys - Harte Jungs


Independence Day


Men in Black


Der Staatsfeind Nr. 1


Men in Black II


Bad Boys II


I, Robot


Hitch - Der Date Doktor


Das Streben nach Glück


I Am Legend