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Rob-B-Hood Cover

Extras

  • Audiokommentar
  • Trailer
  • Teaser
  • TV-Spot
  • Making Of
  • Behind the Scenes
  • Deleted Scenes
  • Music Video
  • Star Trip
  • Photo Galerie

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 72 %
72 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 85 %
85 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 88 %
88 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Thomson 28DN40E
DVD-Player: Pioneer DV-464
Verstärker: Panasonic SA-HE90
Boxen: Magnat Cinema S-1

Filminfos zu:

DVD-ReviewRob-B-Hood
Extended Edition

Inhalt

Die drei kleinen Gauner Fong Ka Ho (Jackie Chan), Octopus (Louis Koo) und Landlord (Michael Hui) gehen schon seit Jahren auf Diebestour. Durch die recht akrobatischen Fähigkeiten von Ka Ho und Octopus ist das Trio sehr erfolgreich.
Jeder der drei ist ein anderer Charakter: Landlord lebt mit seiner Frau, die sich ein Kind wünscht, aber nicht als Mutter geboren wurde, recht zurück gezogen und hortet das Geld in einem kleinen Tresor. Ka Ho verspielt seinen ganzen Anteil beim Glücksspiel, bei dem er bei Weitem weniger Erfolg hat, als bei seinen krummen Dingern die er dreht. So folgt, was folgen muss, Ka Ho ist über beide Ohren verschuldet und nach dem die Schuldeneintreiber bei seiner Familie waren, wird er auch noch vom Vater verstoßen. Octopus dagegen braucht sein ganzes Geld um seine große Liebe, die auf sehr großem Fuß lebt, glücklich zu machen und mit immer teureren und exklusiveren Sachen zu überschütten und vernachlässigt dabei nicht nur sein Konto, sondern auch sein ehemalige Freundin Bak Yin (Charlene Choi), die von ihm schwanger ist.

Kurzum, das Trio muss immer wieder los um den raschen Verlust des Geldes bei zwei Dritteln der Truppe zu kompensieren. Bei einem ihrer Streifzüge, fliehen sie durch ein Krankenhaus und geraten in einen Streit um ein Baby (Matthew Medvedev), welches der rechtmäßige Vater (Hiro Hayama) von seiner Frau (Cherrie In) trennen will. Bei dem folgenden Handgemenge stürzt der Mann mit dem Kind über eine Brüstung in den Tod, lediglich das Baby kann von Ka Ho gerettet werden. Doch keiner von unserem Trio ahnt, das dieses Baby zum Mittelpunkt ihres wohl größten Coups werden soll. Sie bekommen den Auftrag, eben dieses Baby zu entführen, ausgerechnet vom Vater (Chen Baoguo) des in die Tiefe gestürzten jungen Mannes. Bei dem möglichen Großvater des Kindes handelt es sich um einen nicht gerade kleinen Fisch der Hong Konger Unterwelt und dieser möchte nun sicher gehen, das er einen Stammhalter hat und um dieses herauszufinden, braucht er das Kind.

Unserm Trio gelingt die Entführung des Kindes, das immerhin einen Wert von 7 Millionen darstellt. Doch dank kleiner terminlicher Probleme, haben die Drei, die nichts von Babys verstehen, den kleinen Satansbraten für mindestens ein Woche am Hals. Nun müssen sich die Leihväter irgendwie arrangieren und lernen, mit einem Baby umzugehen, was gar nicht so leicht ist. Irgendwo zwischen vollen Windeln und verkleckerten Babybrei entwickelt sich so etwas wie Liebe für das Kind und es kommen Zweifel auf, ob es richtig ist das Kind dem Auftraggeber auszuhändigen. Viel Zeit zum Überlegen bleibt nicht, denn neben der Polizei, interessieren sich immer mehr Leute für das millionenschwere Baby und so wird neben Windeln wechseln und Flasche geben, der Schutz des Babys zur Hauptaufgabe der unfreiwilligen Väter... Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: Bo bui gai wak
Filmlänge: 134 Min. (NTSC)
Produktionsjahr: 2006
Herstellungsland: Hong Kong
Erscheinungsdatum: 22.11.2006
EAN-Code: 895074414725

Sprachen

kantonesisch 5.1 kantonesisch 5.1
kantonesisch 5.1 DTS kantonesisch 5.1 DTS
mandarin 5.1 mandarin 5.1

Untertitel: chinesisch, englisch

Kritiken

Fazit:
Eigentlich war ja Rob-B-Hood als das Große Werk angepriesen worden, bei dem endlich mal wieder die drei Brüder Sammo Hung, Yuen Biao und Jackie Chan vor der Kamera stehen sollten, quasi wie in alten Zeiten. Was hätte sich da nicht mehr gelohnt, als die Geschichte von drei Männern und einem Baby. So ganz ist es das dann doch nicht geworden: Die Idee blieb erhalten, nur die Besetzungsliste nicht, Sammo Hung spielt gar nicht mit, Yuen Biao bekam eine ganz kleine Rolle als Inspektor, der auch mal „kicken“ darf und die beiden Hauptrollen neben Jackie Chan übernahmen stattdessen Louis Koo und Michael Hui, der bereits zusammen mit Jackie Chan in Cannonball Run von 1981 zusehen war, als Subaru Team. Leider ist vieles bei diesem Film nicht Gold was glänzt...

Die bei Jackie Chan Filmen viel gerühmten akrobatischen Kampfeinlagen erinnern in diesem Film weniger an die spektakulär Choreographien der vergangenen Zeiten, als vielmehr an ein dümmliches Rumgezappel, was schon fast peinlich anzusehen ist. Auch ist der Humor in diesem Film mehr als "grenzwertig". Das Jackie Chan Filme, gerade bedingt durch die deutschen Synchronisationen, viel einer Slapstick Peking Oper (mit Ausnahmen) haben, ist bekannt, aber auch dieses gehört der Vergangenheit an, denn der in Rob-B-Hood dargebrachte Humor schwankt zwischen flachen Lachern und angeekelten Grinsen. Humor der sich aus Einlagen, wo man sich mit gefüllten Windeln bewirft und sich der Inhalt über die nahenden Gegner ergießt, erschließt sich mir nicht wirklich... ich lasse mich gern auch als humorlos bezeichnen, aber diese Szenen haben mir kein herzhaftes Lachen abgerungen.

So dümpelt dieser Film, der eigentlich so recht in keinem Belang überzeugen konnte, dahin und muss schon fast als schlecht im Gegensatz diverser Filme eines Jackie Chans bezeichnet werden. Bei keinem anderen Film von ihm der letzten Jahre, noch nicht einmal bei den recht schlechten Ausflügen ins amerikanische Kino, wird es am Deutlichsten, das die große Zeit des Jackie Chans seit ein paar Jahren vorbei ist. Er sollte sich wirklich hinter die Kamera zurück ziehen und das Feld für eine neue Generation räumen, denn einen "zweiten Jackie Chan" haben wir ja bereits. Sein Sohn, der ähnlich, schauspielerisch begabt ist wie sein Vater und ihm auch noch zum verwechseln ähnlich sieht, sollte den Part vor der Kamera gänzlich übernehmen.

Es ist traurig, das es zu so einem Film kommen musste und wenn man auch noch Fan eines Jackie Chan ist, schmerzt es umso mehr. Eingefleischte Fans werden nicht wirklich glücklich mit diesem Film und diesen ist er einfach nur abzuraten. Jeder andere sollte mal einen kleinen Blick riskieren, vielleicht gefällt der Film ja sogar und für Frauen ist er allemal zu empfehlen, aus dem einfach Grund, da sie den kleinen Matthew Medvedev so süß finden werden. Leider trägt so ein süßes Kind nicht den ganzen Film.

Bild:
Das Bild gestaltet sich ähnlich dem Ton: Grundsolide ohne irgendwelchen Schnörkel oder gar Fehler im Bild. Streckenweise wirkt es aber sehr schwammig und nicht richtig scharf. Darüber hinaus hat man hier und da bei diversen Szenen das Gefühl, das ihnen die Farbpalette entglitten ist und somit gestaltet sich das Bild in einigen Szenen sehr farbintensiv.

Ton:
In Sachen Ton kann man den Film eigentlich nicht beanstanden, der Ton ist sauber abgemischt und frei von Störungen oder Fehlern. Einzig die DTS Spur hätte man etwas „voller“ gestalten können. Ich habe das Gefühl, das man nicht das technisch machbare herausgeholt hat, gerade bei den wenigen Actionszenen des Filmes hätte ich mir etwas mehr „Bums“ dahinter gewünscht.
Was die Untertitel angeht, so laufen diese mit einer gut lesbaren Geschwindigkeit durch das Bild und sind somit sehr benutzerfreundlich und man muss sich nicht zu sehr auf das Lesen konzentrieren um mitzukommen.

Extras:
Die mir hier vorliegende Extended Edition von Rob-B-Hood umfasst zwei DVDs und einen Kalender für 2007.

Auf DVD 1 führt uns das animierte Menü zu den Punkten Film-Starten, der Kapitel-Anwahl und dem Ton-Setup, wo wir die Möglichkeit haben uns einen Audiokommentar einspielen zu lassen. Es wäre natürlich nicht die Extended Version, wenn sich auf der DVD nicht die Extended Version von dem Film mit einer Laufzeit von 134 Minuten befinden würde, aber man kann sich auch die normale Kinoversion mit 125 Minuten anschauen.

Auf DVD 2 führt uns das animierte Menü zunächst zu einer Reihe von Trailern, zum Einen die beiden normalen Trailer zum Film (2,04 min; 2,35 min) und zum Anderen der Cannes Trailer (2,05 min), dazu kommen noch der Teaser (1,13 min) und zwei TV-Spots (0,20 min; 0,20 min). Weiter geht es mit einem kleinen Making Of zum Film, welches uns darüber hinaus noch einen Einblick in die Entstehung des Musikvideos gewährt (21,59 min). Dem Ganzen folgen dann die Behind the Scenes (29,15 min), die sich in eine Reihe von kleinen Filmchen unterteilen, in deren Mittelpunkt fast immer der kleine Matthew steht - die Frauen werden es mögen. Weitere Programmpunkte im Bonusmaterial sind die 5 Fotogalerien zum Film, Filmposter und dergleichen. Des Weiteren gibt es zwei Musikvideos: Zum Einen die kantonesische Version (2,54 min) und zum Anderen die mandarin Version (2,58 min) - zum Besten gegeben von Jackie Chan, Louis Ko und Michael Hui. Dem Spektakel folgen dann die Deleted Scenes (22,20 min) und das Schlusslicht der Special Features bildet der Star Trip (9,41 min), ein Einblick in die Presse Konferenz zum Filmstart.

Alles sehr interessant, die englischen Untertitel machen das Ganze noch verständlicher und wir lernen, das Jackie Chan Kinder wohl abgöttisch lieben muss, denn die Wange von Matthew war wohl nach den Dreharbeiten dank Bussis durchgescheuert.
The Kitamura
Film:
Wertung: 72 %
72 %
Bild:
Wertung: 85 %
85 %
Ton:
Wertung: 90 %
90 %
Extras:
Wertung: 90 %
90 %

Bewertung

72 %
Es gibt verschiedene Versionen des Films in der Datenbank. Hier klicken für einen Überblick.

Infos

Anzahl der Medien: 2
Hülle: Keep Case
Distributor:
Joy Sales Film And Video Distributors
Regionalcode: 3
Bildformat: 2,35 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Hong Kong
Hong Kong

Cast & Crew


Jackie Chan