Cover![]() Cast & CrewExtras
GesamtwertungFilm/Inhalt (1 Bewertung): ![]() 95 %
Bild: (1 Bewertung)![]() 95 %
Ton: (1 Bewertung)![]() 70 %
Extras: (1 Bewertung)![]() 25 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)![]() 63 %
Infos zum Einträger |
Filminfos zu:Infos zum FilmSprachen![]() ![]() ![]() Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte, englisch, spanisch Externe LinksKritikenFazit (9.5/10): Mit Der schmale Grat schuf Terrence Malick den besten Antikriegsfilm der 90er Jahre. Zweiter Weltkrieg, 1943 im Pazifik, eine US-Schützenkompanie soll auf Guadalcanal den Hügel 210 von den Japanern erobern. Der Auftrag erweist sich als schwieriger als geplant und im Sperrfeuer der Japaner sterben Welle auf Welle die Gis, angetrieben von Col. Tall (Nick Nolte). Allein Cpt. Staros (Elias Koteas), will dem Gemetzel ein Ende bereiten, indem er den Befehl Talls verweigert, den Hügel frontal anzugreifen. Der schmale Grat kam 1999 kurze Zeit nach Der Soldat James Ryan in die deutschen Kinos, weswegen sich ein Vergleich aufdrängt. Allerdings könnte man an das Thema Krieg nicht unterschiedlicher herangehen als es hier Malick und Spielberg getan haben. Während die Action und die Darsteller den Grossteil von Der Soldat James Ryan ausmachen, geht es Malick um einigeres ruhiger an. Der Hauptdarsteller in seinem Film ist die Natur; eine zentrale Identifikationsfigur für den Zuschauer gibt es nicht. Vielmehr treten mehrere Soldaten kurzzeitig in den Mittelpunkt. Der Krieg wird hier nicht nur von seiner unmenschlichen Seite gezeigt, vielmehr wird er als unlogisch dargestellt. Die Naturaufnahmen der wirklich wunderschönen Landschaft kontrastieren sich mit der Zerstörung und der Gewalt der Schlacht. So wird in einer Szene plötzlich unvermittelt auf einen schlüpfenden Vogel geschnitten, der inmitten des Chaos seine ersten Schritte vollzieht. Die Monologe der Soldaten, die man aus dem Off hört, beschäftigen sich dementsprechend auch mit Krieg, dem Leben, der Liebe und der Frage nach dem Warum. Dies wirkt dann auch sehr philosophisch, manchmal auch fast lyrisch, ist aber nie überzogen. Man muss dem Film Zeit zur Entfaltung geben, da 164 min doch recht lang sind (der erste Rohschnitt ging ganze 5 Stunden!). Definitiv kein Popcornfilm, sondern ein Film zum Diskutieren und zum nachdenken. Bild (9.5/10): Ein wahres Feuerwerk an Farben bietet Der schmale Grat, was auch daran liegt, das fast alle Szenen mit Sonnenlicht und fast nie mit künstlichem Licht gedreht wurden. Schärfe und Kontrast sind im sehr gutem Bereich anzusiedeln. Ein Rauschfilter wurde nicht verwendet, weswegen in einigen Szenen ein leichtes Rauschen zu sehen ist. Leichte Verschmutzungen am Ausgangsmaterial verhindern leider die volle Punktzahl, denn ansonsten ist das Bild wirklich sehr gut und auch frei von Artefakten. Ton (7/10): Der Ton liegt in englisch, deutsch und spanisch jeweils in 5.1 Dolby Digital vor. Die drei Spuren sind sich ebenbürtig. Leider spielt sich das Geschehen meist nur auf den vorderen Kanälen ab, dort aber sehr dynamisch. Die Rears kommen nur in einigen Sequenzen voll zum Tragen, genau wie der Sub, in diesen Sequenzen aber sehr gut. Dialoge sind klar und deutlich zu verstehen und auch der Score von Hans Zimmer fügt sich schön in das Klangbild ein. Extras (2.5/10): Als Extras sind leider nur der Trailer, sowie die melanesischen Gesänge vorhanden. Die Gesänge sind einzeln anwählbar. TwentY3 ![]() |
Bewertung![]() Infos Anzahl der Medien: 1 Hülle: Keep Case Distributor: 20th Century Fox Home Entertainment Regionalcode: 2 Bildformat: 2,35 : 1 anamorph Herkunft des Mediums: ![]() Deutschland |