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Cover

R-Point Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Audiokommentar
  • Making of
  • Interviews
  • Trailer
  • TV-Spots
  • 7 Post Cards
  • Operation Map

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 80 %
80 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 90 %
90 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Thomson 28DN40E
DVD-Player: Pioneer DV-464
Verstärker: Panasonic SA-HE90
Boxen: Magnat Cinema S-1

Filminfos zu:

DVD-ReviewR-Point
Limited Edition

Inhalt

Es war einmal in Vietnam…

Vietnamkrieg 1972: Der Leutnant Choi Tae-in (Kam Woo-seong) ist am Kriegsschauplatz stationiert. Choi hat sich in der Truppe einen unangenehmen Ruf gemacht, denn unter seinem Kommando sterben immer wieder Leute. Zu Letzt starb sein Freund durch die Kugel einer Rebellin in einem vietnamesischen Freudenhaus, das ist auch der Grund, weshalb kein Soldat wirklich gern unter Choi dient.
Eines Tages bekommt er vom Oberkommando einen eigenartigen Befehl: er soll ein neues Platoon zusammenstellen und auf einer strategisch wichtigen Insel einige Kilometer außerhalb von Ho Chi Minh City, dem so genannten R-Point, Stellung beziehen.
Am R-Point verschwinden immer wieder Soldaten und ganze Einheiten, darunter auch ein komplettes französisches Platoon. Deshalb gilt die Gegend, in der Chinesen einst Vietnamesen getötet und in einem See versengt haben, auf dem nun ein altes, verfallenes Kurhaus steht, auch als verflucht. Nach dem eine koreanische Einheit verschwunden ist, bekommt man plötzlich von dieser nach 6 Monate einen eigenartigen Funkspruch.
Nun soll Choi und seine Truppe in diese Gegend vorstoßen. Auf dem Weg dorthin geraten sie in eine MG Stellung der Vietnamesen, die sie aber zerstören können. Von den Feinden hat nur eine Frau mit Glöckchen um das Handgelenk, die Choi irgendwie vertraut vorkommt, überlebt, die man aber schwer verletzt zurück lässt. Nachdem man einen alten Grabstein mit der Inschrift „Keine Rückkehr“ passiert hat und zum R-Point vorgerückt ist, errichten die koreanischen Soldaten in dem alten Kurhaus ihr Basislager, um von dort aus die Gegend um R-Point zu inspizieren. In der ersten Nacht erhalten die Koreaner einen Funkspruch von einem französischen Platoon was in der Nähe stationiert sein soll und es tauchen auch noch amerikanische GI’s auf, um geheime Ausrüstung in einem Raum des Hauses zu deponieren, zu dem der Zugang für die Koreaner untersagt ist. Im Gehen erzählt noch der Anführer der GI’s, dass es in dem Hause spukt… und ist verschwunden.
Am nächsten Tag beginnen die Soldaten mit ihrer Mission, doch schon bald beginnen die ersten rätselhaften Ereignisse ihre Bahnen zu ziehen. Eigenartige Erscheinungen, Soldaten die auftauchen und wieder verschwinden und nach und nach stirbt ein Mann nach dem Anderen aus Chois Truppe, ohne das er etwas dagegen unternehmen kann, noch das er weiß, wer hinter dem Mord an seinen Kameraden steckt. Das Einzige was er weiß, er hört immer dieses Glöckchen in der Nähe. Bei dem Versuch zu der verwundeten Vietnamesin in der MG Stellung zurückzukehren, muss Choi erkennen, dass er und seine überlebenden Kameraden nicht aus dem Gebiet um R-Point wegkommen, sie landen immer wieder dort, von wo sie losgelaufen sind. Die bittere Wahrheit ist, dass sie in der Gegend gefangen sind und als sie noch einen abgestürzten Hubschrauber mit den Leichen amerikanischer GI’s finden, die schon seit Monaten dort liegen müssen, wird ihnen klar, dass sie nicht mehr lebend vom R-Point fliehen können und ihr Gegner nicht aus Fleisch und Blut zu sein scheint.
Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: Romeo Point
Filmlänge: 107 Min. (NTSC)
Produktionsjahr: 2004
Herstellungsland: Korea
Erscheinungsdatum: 11.11.2004
EAN-Code: 809082380459

Sprachen

koreanisch 5.1 koreanisch 5.1
koreanisch 5.1 DTS koreanisch 5.1 DTS

Untertitel: englisch, koreanisch

Kritiken

Fazit (8/10):
Die Idee von R-Point ließt sich wirklich gut, man hat hier zwei unterschiedliche Formen des Grauens miteinander verbunden, zum Einen das Grauen des Krieges in Form des Vietnamkrieges und zum Andern die Geistererscheinungen, welche die Soldaten langsam aber sicher in den Wahnsinn treiben. Die Atmosphäre das Filmes in Punkto Kameraeinstellungen, Musik, Geräusch und Szenerien könnte nicht besser sein. Man ertappt sich beim Schauen (natürlich nur im Dunkeln) dabei, dass einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft und man jedes mal weiß: „…da ist etwas..“ und sich dann doch jedes Mal fast zu Tode erschrickt. Dem Regisseur Kong Su-chang (Drehbuch zu Tell me Something), der auch das Drehbuch zu R-Point schrieb, hat hier einen wirklich sehr gelungener Psycho-Horror Film fabriziert, der atmosphärisch gesehen einfach nur zu 120% funktioniert.
Leider weist die Story wirklich große Defizite auf, da man nach den 107 Minuten Laufzeit immer noch das Gefühl hat, das noch was kommen muss. Das ganze, so gut der Film auch ist, ist nicht wirklich ausgegoren. Man hat das Gefühl das der Regisseur nicht so richtig wusste, wie er den Film beenden sollte. So kam es, das der Film sich so langsam entwickelte, alle Ereignisse auf einen großen Showdown hinstrebten und wenn man der Meinung war, dass es soweit wäre, ist der Film vorbei und man bleibt etwas enttäuscht zurück. Wenn dieses natürlich von Kong Su-chang so beabsichtigt war, er hat ja zum Glück auch auf die gängigen Vorgeschichten verzichtet und lieber den Zuschauer vor vollendete Tatsachen gestellt, dann bin ich einer der wenigen, bei dem das nicht funktionierte, was er zu erreichen beabsichtigt hat.
Nichts desto trotz ist der Film den Kauf allemal wert, er unterhält bzw. gruselt von der ersten bis zur letzten Minute, was wir einer großartigen Kameraarbeit, genialen Szenen und guten Schauspielern zu verdanken haben.


Bild (9/10):
Was die Qualität des Bildes der DVD angeht würde ich mich zu einem „Sehr Gut“ hinreisen lassen. Die Koreaner haben es in punkto Bildqualität echt drauf, mir ist bis jetzt so gut wie keine schlechte DVD, was das Bild betrifft, untergekommen. R-Point wartet mit einem hervorragenden Bild auf, keine Verunreinigungen oder ähnliches, weder Dropouts noch irgendwelche Artefakte. Das Bild ist sehr scharf, für meinen Geschmack teilweise etwas zu scharf. Ich sage dann immer: Die Bildqualität erinnert mich an eine ZDF Dokumentation über den Vietnamkrieg. Für mich gehören kleine Unschärfen, natürlich in Maßen, einfach dazu. Auch könnte das Bild etwas grober sein, denn man hat es mit der Computernachbearbeitung sehr „weich“ hinbekommen, was sehr gewöhnungsbedürftig ist. Genug des Rummoserns, das sind ja alles persönliche Meinungen und Geschmäcker. Fazit ist: An dem Bild kann man nichts Auffälliges entdecken was einen Mankopunkt darstellen könnte. Aber da nix 100% perfekt sein kann…

Ton (9/10):
Wie ich bereits beim Film-Fazit erwähnte, macht einen wesentlichen Teil der Gruselatmosphäre der Ton aus, den ich hier für wirklich gelungen halte. Es gibt szenenlang so gut wie keine Geräusche, nur der Wind der einem um den Kopf zu wehen scheint. So ist es natürlich schwer zu sagen, ob sich nun die DTS Tonspur gelohnt hat, wenn auch fehlerfrei oder nicht bzw. ob man auch mit einer DD 5.1 Spur gut gefahren wäre. Nun ist aber DTS drauf, also will ich es auch nutzen und werde nicht enttäuscht. Der Ton ist gut, wieder etwas flach für meinen Geschmack, hätte also etwas mehr Bass vertragen können. Sonst wirkt er so, wie ich es mir erhofft habe und wartet mit keinen Störungen auf, die einem den Filmgenuss vermiesen könnten. Ich bin begeistert, aber da nichts wirklich perfekt ist…

Extras (9/10):
Bevor was zu den Extras gesagt wird, sei an dieser Stelle erwähnt, dass keines der Special Features über englische Untertitel verfügt! Was das vergnügliche Schauen eben dieser, für Nicht-Koreaner bzw. jedem, der nicht der koreanischen Sprache mächtig ist, sehr stark einschränkt.
Die Special Features sind, wie bei koreanischen DVDs nicht anders zu erwarten, wieder sehr umfangreich und verteilen sich auf die 2 DVDs.
Das wirklich genial gemachte animierte Menü mit seltsamen Erscheinungen und grusligen Geräuscheffekten führt uns zu den klassischen Punkten wie Film Starten, Kapitelanwahl und Tonsetup und wer will kann sich auch den Kommentar des Regisseurs einblenden lassen.
Auf der 2. DVD führt uns das animierte Menü über eine Karte von R-Point zu den verschiedenen Special Features. Wir haben ein ausgedehntes Making Of (30,17 min) in dem wir sehen, wie die Hauptdarsteller um in ihre Rollen zu kommen, militärisch gedrillt werden. Selbige melden sich nebst Regisseur dann auch noch im Making Of zu Wort. Eine Gesprächsrunde (17,53 min) mit den Machern kann ich leider nicht beurteilen, da sie sich die ganze Zeit unterhalten und es nur sehr wenige Ausschnitte aus dem Film gibt, die Rückschlüsse auf den Inhalt des Gesprächs geben könnten. Was ich für wichtig oder besser interessant erachte, ist das Interview mit dem Macher der Geräuscheffekte (14,49 min), die ja wie bereits erwähnt, einen wesentlichen Bestandteil des Filmes darstellen. Weiterhin bietet uns ein Interview mit einem Vietnamkriegsexperten (9,58 min) Auskunft über die Hintergründe des Ganzen und natürlich über die geschichtsgetreue Ausstattung des Films. Über Sinn und Unsinn des Interviews mit dem Puppenbauer (9,56 min), der sich über das Bauen der Menschenattrappen und der naturgetreuen Wunden und Verletzungen der Protagonisten ausspricht, lässt sich streiten. Wie ich finde, ist bei R-Point die Synopsis (6,25 min) recht gut gelungen, die man in Form eines Kriegstagebuchs auf Realismus getrimmt von einem Sprecher darbieten lässt und das Ganze mit Filmausschnitten unterlegt hat. Zum Schluss bietet uns die 2. DVD noch den offiziellen Kinotrailer (1,50 min) und den TV Spot (0,30 min) zu R-Point.
Im Großen und Ganzen recht interessant, wenn man es noch verstehen könnte sicher umso interessanter!
The Kitamura
Film:
Wertung: 80 %
80 %
Bild:
Wertung: 90 %
90 %
Ton:
Wertung: 90 %
90 %
Extras:
Wertung: 90 %
90 %

Bewertung

80 %

Infos

Anzahl der Medien: 2
Hülle: Digipak
Distributor:
CINEMA Service
Regionalcode: 3
Bildformat: 1,85 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Korea
Korea

Cast & Crew

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