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SM-Kultfilm 24/7 The Passion of Life - erneut am 24.7. im Kino - BDSM-Tag

Der provokant-poetischer Film über Doppelmoral in unserer Gesellschaft „24/7 The Passion of Life“
(Regie: Roland Reber; Produktion:  wtp international) ist seit seiner Erstveröffentlichung 2006 zum „Kultfilm“ avanciert. Nach den Hofer Filmtagen 2005 lief er ein Jahr in den Kinos und ist seitdem auf DVD erhältlich. Jedes Jahr zum 24.7. anlässlich des internationalen BDSM Tages wird er bundesweit in den Kinos wiederaufgeführt und löst immer wieder aufs Neue kontroverse Diskussionen aus. Einfühlsam und weitab vom Klischee zeigt der Film in emotionalen und humoresken, in nachdenklichen und skurrilen Momenten die Zerrissenheit
seiner Protagonisten auf der Suche nach sich und dringt dabei mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit in die Bereiche ein, in denen der Einzelne völlig allein mit sich ist.

 
Hintergrund:
 

Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige  Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.
 
Mit dieser Thematik setzt sich auch der Film "24/7 - The Passion of Life" auseinander und beschäftigt sich mit dem Ausleben alternativer Lebensvorstellungen. Dabei werden auch religiöse Bildmotive und Assoziationen bemüht - nicht zuletzt in der Namensgebung der Figuren. Der „skandalträchtige“-Regisseur Roland Reber (ARTE), der 2009 auf dem Internationalen Film Festival of India mit einer „Tribute-Reihe“ aller wtp Produktionen geehrt wurde,  inszenierte seinen Film an Originalschauplätzen, in real existierenden Lokalitäten wie SM-Studio,
Swingerclub und Stripteasebar, auch mit "realen" Laiendarstellern in den Nebenrollen. Bizarr-absurde Situationen lockern das Plädoyergegen die Doppelmoral der Gesellschaft auf angenehm humorvolle Weise auf. Roland Reber, von der Süddeutschen Zeitung als „deutscher Kinobuddha“ tituliert,  und seine Hauptdarstellerinnen, die gleichzeitig wichtige Positionen hinter der Kamera bekleiden,haben den Film ein Jahr lang zu zahlreichen Kinovorführungen und anschließenden Publikumsdiskussionen begleitet.
 
Pressestimmen:
•    „Im Grunde ist „24/7“ mit seinen Ritualen der Sehnsucht eine komplexe Studie der Einsamkeit… Rebers Film ist eine SM-Oper mit absurd-komischen Szenen und melodramatischen Sequenzen, eine wilde Melange aus Poesie und Obszönitäten...; angesiedelt irgendwo zwischen Jess Franco und Peter Greenaway...“  (Süddeutsche Zeitung, Feuilleton)
•    „Ein sehenswerter Film, den man vielleicht nicht mögen muss, aber der einen immerhin zum Nachdenken bewegt. Allzu viele Filme, von denen man das ernsthaft behaupten könnte, gibt es nicht.“ (Münchner Merkur)
•    „Die in gemeinschaftlichem Engagement hergestellten Filme von wtp international sind längst unverkennbares Markenzeichen geworden.“(Blickpunkt:Film)
•    „…Fundstücke eines unabhängigen Kinos, wie es selten ist  in der internationalen Kinolandschaft.“ (Feuilleton, Süddeutsche Zeitung, Fritz Göttler)
•    "Fantastischer Film. Mutig. Menschlich. Kraftvoll." (Thomas Sing, Geisteswissenschaftler)
•    "Der wohl erste deutsche Spielfilm, der sich die Mühe macht, SM so zu zeigen, wie es ist. Wobei es allerdings kein reiner SM-Film ist. Sondern ein Film über den Umgang der Gesellschaft mit Sexualität an sich. Ein Film über Religion und Doppelmoral." (SM MagazinSchlagzeilen)
•    „24/7 The Passion of Life“ ist ein wahrer Independent Film, der durch seine provokante Thematik polarisiert...Auf jeden Fall ein nicht alltäglicher Film, der das Publikum spalten und die Filmwelt in Aufruhr versetzen wird.“ (Filmstarts.de)

SM-Kultfilm 24/7 The Passion of Life - erneut am 24.7. im Kino - BDSM-Tag