Forum  Reviews  Cast & Crew Filmpreise Releasetermine Startseite
Lexikon Firmen Filmbörsen  Mitarbeiter  Games News
Links Zitate Codefree Sammlerstücke Bonus  Impressum 

Nach Kategorien filtern

News vom 07.08.2007 20:27:47

Buchbesprechung: "Erotic Cinema" aus den Taschen Verlag

Mit Erotic Cinema von Dougals Keesey und Paul Ducan hat der Taschen Verlag ein schönes Nachschlagewerk auf den Markt gebracht, welches sich mit der Erotik im Film beschäftigt.

Schon seit jeher werden Filmstars als Sexgötter und –göttinnen verehrt, weil sie mit überlebensgroßer physischer Präsenz auf der Leinwand zu sehen sind. Schon 1896 wurde der erste Kuss auf Zelluloid festgehalten. Im gleichen Jahr legte Louise Wally in The Bath einen Strip hin. Seitdem hat sich vieles verändert. Die Szenen in den Filmen wurden freizügiger, anstelle von Küssen wurden immer mehr erotische Szenen eingebaut. Die Tabus fielen schnell, die Frage, wie man „Es“ am besten zeigen kann, rückte in den Mittelpunkt.

Erotic Cinema beinhaltet sehr viele Bilder aus Filmen, welche immer mit einem erklärenden Text versehen sind. Nach einer Einleitung wird in diesem Buch auf folgende Themen eingegangen:

Küssen/Romanze
Nacktheit/Sexgöttin – Femme Fatal/Sexprotz
Männliche und weibliche Homosexualität/Transvestismus/Transsexualität
Jungfräulichkeit/Inzestuöses Begehren
Voyeurismus/Exhibitionismus/Masturbation
Fellatio/Cunnilingus/Analverkehr
Perversion/Fetischismus/Blasphemie
Sadomasochismus/Vergewaltigung
Dreierbeziehung/Orgie
Geschlechtsverkehr

Ich möchte betonen, dass dieses Buch keine Hardcoreszenen oder –texte beinhaltet. Alles, was hier besprochen wird, bezieht sich ausschließlich auf Filme mit erotischem Inhalt. Dougals Keesey und Paul Ducan haben hier fantastische Arbeit geleistet. Sie schaffen es das Thema Erotik so vorzustellen, dass es niemals ins Pornografische abgleitet.

So kann der Leser erfahren, dass 1915 Annette Kellermann in "Daughter of Gods" als erste Frau komplett nackt zu sehen war, dass Brigitte Bardot 1958 in "… und immer lockt das Weib" als erste Darstellerin einen Bikini trug und das Tim Curry 1975 mit "The Rocky Horror Picture Show" den Transvestismus und die Bisexualität salonfähig machte.

Selbstverständlich werden auch einige „Skandalfilme“ erwähnt, welche in der Presse Erwähnung fanden. So kann der Leser unter anderem über "Basic Instinct", "Kids", "Der Nachtpotier" und "Betty Blue" lesen.

Am Ende des Buches gibt es noch eine Chronologie, die dem Leser die einzelnen Stationen der Erotik in Filmen näher bringt. Dem folgen eine kleine Filmografie mit den wichtigsten Stationen in diesem Genre und eine Bibliografie.

Mit Erotic Cinema aus dem Taschen Verlag bekommt der Zuschauer 192 Seiten interessante Lektüre geboten, die fest in einem Flexicover eingebunden sind. Für gerade einmal 14,99 Euro kann man das Buch in jedem gut sortierten Buchhandel kaufen, was – in Anbetracht des Gebotenen – ein geradezu lächerlicher Preis ist.

Der Kölner Taschen Verlag ist international bekannt. Er bietet erstklassig broschierte und gebundene Bücher zu einem kleinen Preis an. Freunde der Filmbücher sollte sich einmal auf der Website des Taschen Verlags umsehen – es lohnt sich allemal!

(sk)


Hier kann man das Buch bei Amazon kaufen!
Hier geht es zur Website vom Taschen Verlag!

Buchbesprechung: "Erotic Cinema" aus den Taschen Verlag
Copyright by Taschen Verlag

Buchbesprechung: "Erotic Cinema" aus den Taschen Verlag
Copyright by Taschen Verlag

Buchbesprechung: "Erotic Cinema" aus den Taschen Verlag
Copyright by Taschen Verlag

Buchbesprechung: "Erotic Cinema" aus den Taschen Verlag
Copyright by Taschen Verlag

Werbung


Copyright © 2001-2010 Daniel Reineke - Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen Impressum Datenschutzerklärung