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Cover

Blessing Bell Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Kinotrailer
  • Trailershow

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 95 %
95 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 80 %
80 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 70 %
70 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 20 %
20 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 57 %
57 %

Infos zum Einträger

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Testequipment:

Fernseher: Philips 42 PFL 7662 Full HD LCD
HD-Player: Toshiba HD-E1
Blu-ray Abspielgerät: Sony PlayStation 3
Verstärker: Denon AVR 2807
Boxen: Teufel Concept R

Filminfos zu:

DVD-ReviewBlessing Bell
Asien Edition

Inhalt

Der Morgen erwacht über dem verlassenen Hof einer Fabrikanlage. Die Welt scheint still zu stehen: Da setzt sich ein Mann namens Igarashi in Bewegung. Wortlos lässt er sich treiben und begegnet dabei einem Yakuza, einem Mörder, einer Mutter, und einem Geist. Die Geschichten reihen sich wie Perlen einer Kette aneinander, die dann jedes Mal aufs Neue zerreißt. Und am Ende seiner Reise erkennt Igarashi, dass es in der Welt nur einen Ort für ihn gibt. Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: Kôfuku no kane
Filmlänge: 85 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 2002
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsdatum: 21.05.2010
EAN-Code: 4260017062828

Sprachen

japanisch 2.0 japanisch 2.0

Untertitel: deutsch

Kritiken

Fazit:
Ähnlich seinem Film „Monday“, ist auch Blessing Bell ein Meisterwerk für sich. Wieder einmal verarbeitet Hiroko Tanaka aka SABU, die gesellschaftlichen Probleme Japans in einem seiner Filme. So beschäftigt er sich mit den Problemen der steigenden Arbeitslosigkeit und der Obdachlosigkeit, dem Problem der steigenden Selbstmordraten, der Yakuza, dem eklatanten auseinanderdriften der Bevölkerungsschichten und natürlich das Vereinsamen der Menschen (wo Menschen einfach sterben, ohne das einer Notiz davon nimmt, geschweige denn sich dafür interessiert). SABU hat sich für seinen Film als stummen Läufer für Susumu Terajima entschieden. Viele werden Terajima aus eine ganzen Reihe von Filmen an der Seite von Takeshi Kitano kennen. Terajima ist häufiger in kleinen Nebenrollen zu sehen, als in der Rolle des Haupthelden, so spielt er unter anderem in Brother, After Life, Monday, Nobody Knows, The Taste of Tea und Hana Bi mit, um mal ein paar Filme mit ihm zu nennen.

Susumu Terajima ist einer meiner Lieblingsschauspieler des japanischen Films, der gekonnt wie kein Zweiter in Blessing Bell einen Mann gibt, der in dieser Welt einfach verschluckt wird; der als stummer Beobachter an den Geschehnissen dieses Films teil nimmt, ohne sich jedoch einzubringen oder selbst zu handeln. So gelingt es SABU seinen Hauptcharakter in den ersten 80 Minuten nicht ein Wort sagen zu lassen, aber man weiss genau, dass man dieses auch nicht braucht. Die Person Igarashi ist sofort sympathisch und es wird irgendwann egal, warum er nun genau wohin unterwegs ist, man ist als Zuschauer einfach nur gefesselt und möchte teilhaben an seinem Weg und an den Begegnungen die er macht, welche ihn letztendlich zu dem führen was er gesucht hat.

Blessing Bell ist besondere Filmkost die man gesehen haben muss, ein sehr ruhiges Werk, welches fast gänzlich ohne Dialog und Musik auskommt. Als Zuschauer wird man feststellen, das sich der Film von selbst erklärt und die Monologe denen Igarashi beiwohnt, eigentlich nur zum besseren Verständnis beitragen.
Ich würde gern noch so viel Gutes über den Film sagen, doch ich möchte nicht zu viel verraten und das Urteil lieber jedem selbst überlassen, der sich auf diesen Film einlassen möchte und sollte.
Blessing Bell: Ein ungewöhnlicher Film mit ungewöhnlichen aber starken Charakteren, den man unbedingt gesehen haben muss, ob nun Fan des asiatischen bzw. japanischen Films oder nicht.

Bild:
Das Bild gestaltet sich als grundsolide Sache, die man getrost als „gut“ bezeichnen kann. Es waren beim Sichten der DVD keine Störungen oder Fehler auszumachen. In der einen oder anderen Szene waren ein paar kleine Treppeneffekte (gerade bei Schildern) im Film auszumachen, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Was mir hingegen etwas mehr aufgefallen ist, war die Helligkeit des Films, die doch etwas stark angehoben wurde, was man gerade in dunklen Szenen mehr als deutlich sieht. Sonst bin ich aber ganz zufrieden mit dem Bild gewesen.

Ton:
Was man vielleicht als positiv bezeichnen sollte, ist die Tatsache, dass man bei dem Film auf eine Synchronisation verzichtet hat, was den Vorteil hat, dass ich mich nicht über die deutschen Stimmen aufregen kann.
So finden wir auf der DVD die japanische original Fassung mit deutschen Untertiteln. Leider bin ich ein Kind der Neuzeit und erwarte eigentlich auch von einem DVD Hersteller, das er mit der Zeit geht, aber hin und wieder scheint man dieses bei Rapid Eye Movie zu vernachlässigen. Wie sonst lässt sich erklären, dass der Ton lediglich als 2.0 Spur vorhanden ist. In der heutigen Zeit kann man doch eigentlich mindestens eine DD 5.1 Tonspur erwarten. Ist das denn zu viel verlangt?! In dieser Hinsicht, bin ich etwas enttäuscht.

Extras:
Das Bonusmaterial besteht aus dem Kinotrailer zum Film und einer kleinen Trailershow.
Sonja
Film:
Wertung: 95 %
95 %
Bild:
Wertung: 80 %
80 %
Ton:
Wertung: 70 %
70 %
Extras:
Wertung: 20 %
20 %

Bewertung

95 %
Es gibt verschiedene Versionen des Films in der Datenbank. Hier klicken für einen Überblick.

Infos

Anzahl der Medien: 1
Hülle: Keep Case
Distributor:
Rapid Eye Movies
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,85 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Cast & Crew

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