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Der Kannibale von Rotenburg Cover

Cast & Crew

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Interview mit Armin Meiwes
  • Interview mit Armin Meiwes und Professor Dr. Thomas Müller
  • Profiler Analyse
  • Hausführung

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 90 %
90 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 83 %
83 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 60 %
60 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 78 %
78 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Philips 42 PFL 7662 Full HD LCD
HD-Player: Toshiba HD-E1
Blu-ray Abspielgerät: Sony PlayStation 3
Verstärker: Denon AVR 2807
Boxen: Teufel Concept R

Filminfos zu:

DVD-ReviewDer Kannibale von Rotenburg

Infos zum Film

Originaltitel: Der Kannibale von Rotenburg
Filmlänge: 266 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 2008
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsdatum: 02.05.2008
EAN-Code: 4032989500055

Sprachen

deutsch 2.0 deutsch 2.0

Untertitel: keine

Kritiken

Fazit:
Unter dem Namen Der Kannibale von Rotenburg stand Armin Meiwes lange im Fokus der Medien. Der Computertechniker aus Wüstefeld bei Rotenburg hat am 10. März 2001 den Diplom-Ingenieur Bernd Brandes auf ausdrücklichen Wunsch des Opfers getötet und teilweise gegessen.

Meiwes suchte im Internet nach jungen Männern, als er im Februar 2001 den damals 43-jährigen Diplom-Ingenieur Bernd Jürgen Armando Brandes im Netz kennenlernte. Brandes war zu dem Zeitpunkt bei der Siemens AG in Berlin angestellt und fiel seinerzeit durch verstümmelungs-bezogene Reden im Prostituierten-Milieu auf.
Am 9. März 2001 trafen sich die beiden Männer und sprachen davon, Brandes die äußeren Teile des Penisses abzutrennen und gemeinsam zu essen. Dazu willigte Brandes ein, danach getötet und gegessen zu werden. Zu diesen Aussagen ist teilweise Filmmaterial vorhanden, welches die Aussagen untermauert.

Meiwes gab wiederholt und ohne sich selbst zu widersprechen an, Brandes hätte in das Abtrennen des äußeren Teiles seines Penis, in das anschließende, gemeinsame Verspeisen desselben durch beide, in die darauf folgende Tötung Brandes und in das vollständige Verspeisen durch Meiwes eingewilligt. Die Vorgänge wurden teilweise filmisch dokumentiert.
Ein Hinweis eines Studenten aus Innsbruck brachte dann den Fall ins Rollen, als er erneut eine Kontaktanzeige dieser Art im Internet sah. Einige Ermittler, die seinerzeit an der Aufklärung des Falls beteiligt waren, mussten danach in psychologische Behandlung.
Was geht in einem solchen Menschen vor? Was veranlasst jemanden dazu einen Menschen auf Wunsch umzubringen und zu Essen? MORE brands and products hat nun eine Doppel-DVD in den Handel gebracht, die diesem Thema auf den Grund geht.
Im Gefängnis hat der Kannibale von Rotenburg Interviews gegeben und sich zu seinem Fall geäußert. Man erwartet ein Monster – ähnlich wie Lecter aus „Schweigen der Lämmer“. Doch der Mensch der hier vor der Kamara steht sieht aus wie der liebe Nachbar von Nebenan, er wirkt nett und hilfsbereit. Er sieht sich als ganz normalen Menschen.

Die erste DVD beinhaltet eine knapp 100-minütige Dokumentation über den Fall. Der Zuschauer bekommt hier einen Einblick in das Leben des Armin Meiwes, in seine Kindheit und seine Jugend geboten. Der zweite Silberling beinhaltet das „Bonusmaterial“. Neben zwei Interviews (davon ein ungeschnittenes, noch nie gezeigtes Interview mit Armin Meiwes), gibt es noch eine Hausbesichtigung und eine Profiler-Analyse zu sehen.

Bild:
Das Bild ist für eine Dokumentation gut gelungen. Die Farben sind natürlich, der Kontrast ausgewogen und die Schärfe angenehm. Hier bekommt der Zuschauer das geboten, was er von einer Dokumentation erwarten kann. Die Szenen aus Armin Meiwes Jugend und Kindheit weisen natürlich eine mindere Qualität auf, was allerdings normal ist. Im Ganzen gesehen kann ich hier dennoch gute 83% geben.

Ton:
Auch der Ton ist solide und ohne besondere Höhen oder Tiefen. Die Stimmen werden sauber und klar verständlich über die Boxen wiedergegeben, es ist weder ein Rauschen festzustellen noch sind Verzerrungen oder andere Fehler enthalten.

Extras:
Das Bonusmaterial besteht aus dem bisher unveröffentlichten, zweistündigen Interview mit Armin Meiwes und einem Interview mit Armin Meiwes und Professor Dr. Thomas Müller, einer Profiler Analyse und einer Hausführung am Ort des Verbrechens.
Sonja
Film:
Wertung: 90 %
90 %
Bild:
Wertung: 83 %
83 %
Ton:
Wertung: 60 %
60 %
Extras:
Wertung: 90 %
90 %

Bewertung

90 %

Infos

Anzahl der Medien: 2
Hülle: Super-Jewelcase
Distributor:
MORE Music and Media
Regionalcode: 2
Bildformat: 4 : 3

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Cast & Crew

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