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Graveyard of Honor Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Making of
  • Interview mit Takeshi Miike

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 75 %
75 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 65 %
65 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 70 %
70 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 30 %
30 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 55 %
55 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Panasonic TX 32PK25D
DVD-Player: Panasonic RV 20
Receiver: Pioneer VSX-609 RDS
Boxen: Canton
Sub: Canton AS 22

Filminfos zu:

DVD-ReviewGraveyard of Honor
Yakuza Box Vol. 1 (2002)

Infos zum Film

Originaltitel: Shin jingi no hakaba
Filmlänge: 131 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 2002
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsdatum: 23.08.2004
EAN-Code: 4260017060053

Sprachen

deutsch 5.1 deutsch 5.1
japanisch 2.0 japanisch 2.0

Untertitel: deutsch

Kritiken

Fazit (7.5/10):
Bei "Graveyard of Honor" handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen japanischen Films aus dem Jahre 1975. Damals führte Kinji Fukasaku Regie, der im Westen spätestens mit seinem Film "Battle Royale" Popularität erlangte. Für die Neuverfilmung von "Graveyard of Honor" zeigt sich Takeshi Miike verantwortlich, und der Name ist Programm.

Ich habe selten einen derartig brutalen Film gesehen. Der Protagonist geht über Leichen. Ob es seinen Zielen dienlich ist oder nicht, scheint ihm völlig egal zu sein. Er schießt auf Freund und Feind, noch aber lieber zückt er große Küchenmesser. Blutfontänen schießen aus Hälsen und Körpern, Schnee färbt sich rot. Auch Miikes Markenzeichen "Gewalt gegen Frauen" kommt nicht zu kurz. Hier wird geprügelt und vergewaltigt, was das Zeug hält. Dabei bleiben die expliziten Gewaltdarstellungen immer realistisch, sie wirken nicht übertrieben. Man denkt nicht an Spezialeffekte, sondern glaubt, ja, so könnte es wirklich aussehen, wenn jemand mit einem Küchenmesser zerhackt wird...

Das Thema "Aufstieg und Fall eines Gangsters" zieht sich durch die Geschichte des Films, seitdem es Kinos gibt. Und Miike bereichert das Genre erneut mit tiefen Einblicken in die Charaktere, in die Ausweglosigkeit einer Situation. Je mehr der Protagonist der Geschichte einen Ausweg aus seiner Misere sucht, um so tiefer verstrickt er sich in ihr. Schließlich greift er zur Spritze und wird heroinsüchtig. Extreme Drogenexzesse folgen.

Es dürfte dem Zuschauer schwer fallen, sich mit ihm (oder einem anderen Charakter des Films) anzufreunden. So bleibt er immer ein wenig außen vor, beobachtet alles aus sicherer Distanz. Und das ist vielleicht der Hauptunterschied zwischen diesem Film von Takeshi Miike und anderen Yakuza-Filmen, die beispielsweise von Takeshi Kitano stammen. Bei Kitano hat man immer Sympathie mit den Protagonisten. Deren Schicksal geht einem ans Herz. Miike schafft das nicht. Die Handlung spult herunter, und man ist über die Brutalität entsetzt. Was danach noch bleibt, muß jeder mit sich selbst ausmachen... Dennoch: Auch wenn man sich mit den gezeigten Charakteren nicht anfreunden kann, so ist der Film an Intensität kaum zu übertreffen.

Man sollte Rapid Eye Movies dankbar sein, daß dieser Film nun auch in Deutschland auf DVD erhältlich ist. Zusammen mit der ersten Verfilmung von Kinji Fukasaku befindet er sich in der Yakuza Box Vol. 1, so daß man beide Versionen von "Graveyard of Honor" direkt miteinander vergleichen kann.


Bild (6.5/10):
Am Bild (1.85:1 anamorph) ist gearbeitet worden, wenn man die DVD der Erstauflage mit der in der vorliegenden Box vergleicht. Auch wenn die Kontrastwerte nach wie vor schwach sind und die Schärfe ebenfalls erheblich zu wünschen übrig läßt, so sind die anderen Fehler alle verschwunden. Dropouts sind nur selten zu beobachten, ein Grieseln ist nicht mehr vorhanden. Hintergrundrauschen ist nur ganz dezent auszumachen und stört den Sehgenuß nicht. Im Making of sind einige Filmausschnitte zu sehen. Hier hat das Bild ein Format von 2.35:1. Es steht demnach zu befürchten, daß das auf dieser DVD präsentierte Format nicht korrekt ist.

Ton (7/10):
Der Ton liegt in Deutsch Dolby Digital 5.1 und Japanisch 2.0 vor. Der japanische Ton kommt klar und deutlich aus dem Center, wobei die Dialoge gut verständlich sind. Bei der deutschen Spur handelt es sich um einen Upmix, und der ist gar nicht schlecht. Die Front wird voll ausgelastet, der Subwoofer hat gut zu tun. Ob beim Score, während Szenen in Nachtclubs oder bei Schlägereien. Auf die Rears sind allerlei Hintergrundgeräusche und manchmal auch Surroundeffekte gelegt.

Extras (3/10):
Die Extras bestehen aus einem Making of, das Bilder von den Dreharbeiten zeigt. Regieanweisungen wurden untertitelt, so daß man einen ganz guten Einblick in die Arbeitsweise von Takeshi Miike bekommt. Er kommt schließlich noch in einem ausführlichen Interview zu Wort, in dem er über seinen Beruf, über Filme und andere Dinge spricht.
Pirx
Film:
Wertung: 75 %
75 %
Bild:
Wertung: 65 %
65 %
Ton:
Wertung: 70 %
70 %
Extras:
Wertung: 30 %
30 %

Bewertung

75 %
Es gibt verschiedene Versionen des Films in der Datenbank. Hier klicken für einen Überblick.

Infos

Anzahl der Medien: 1
Hülle: Sonderverpackung
Distributor:
Rapid Eye Movies
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,85 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Cast & Crew

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