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Es bleibt in der Familie Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Audiokommentar
  • Making of
  • Unbesiegbar: Kirk Douglas und die Filme
  • Zusätzliche Szenen

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 65 %
65 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 75 %
75 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 50 %
50 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 72 %
72 %

Infos zum Einträger

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Testequipment:

Fernseher: Panasonic TX 32PK25D
DVD-Player: Panasonic RV 20
Receiver: Pioneer VSX-609 RDS
Boxen: Canton
Sub: Canton AS 22

Filminfos zu:

DVD-ReviewEs bleibt in der Familie

Inhalt

In der New Yorker Familie Gromberg stoßen drei Generationen von Dickköpfen und Individualisten aufeinander. Richtig – da kann es schon mal Krach geben – zumal der 80jährige Familienpatriarch nicht nur ein ausgewiesenes Jura-Ass, sondern auch ein alter Stänkerer ist, der weder an seinem Sohn, noch an seinem Enkel ein gutes Haar läßt. Da diese beiden ebenfalls stets im Clinch liegen, geht es in der Familie stets hoch her... Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: It runs in the family
Filmlänge: 105 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 2003
Herstellungsland: USA
Erscheinungsdatum: 13.05.2004
EAN-Code: 4011846015123

Sprachen

deutsch 5.1 deutsch 5.1
englisch 5.1 englisch 5.1
spanisch 5.1 spanisch 5.1

Untertitel: deutsch, englisch, englisch für Hörgeschädigte, französisch, italienisch, spanisch

Kritiken

Fazit (6.5/10):
"Es bleibt in der Familie" ist ein netter Familienfilm für die ganze Familie. Es gibt eine Reihe von "netten" Familienfilmen, die man sich immer wieder gerne ansieht. Ob "Es bleibt in der Familie" dazu gehört, muß jeder für sich entscheiden, denn der Film weist einige Schwächen auf.

Die Geschichte, die erzählt wird, dreht sich um die jüdische Großfamilie Gromberg. Drei Generationen werden gezeigt, die auf die eine oder andere Weise ein Problem (miteinander) haben, das im Laufe der Zeit gelöst wird. Leider konzentriert sich der Film ausschließlich auf die sehr wohlhabende Familie. Alle Einflüsse von außen werden abgeblockt und kommen zu kurz. Der Rechtsanwalt Alex Gromberg (Michael Douglas), der nach Dienstschluß in einer Suppenküche für Obdachlose arbeitet, ist kurz davor, eine Affäre mit seiner Kollegin zu beginnen. Doch was wird aus ihr? Wir erfahren es nie. Er nimmt einen Fall zugunsten mittelloser hispanischer Mieter an. Ein weiterer Ausdruck seiner sozialen Ader. Nun bekommt er Ärger in seiner Kanzlei, weil der Vermieter dort Mandant ist. Auch dieser Erzählstrang wird nicht beendet. Schließlich Alex' jüngster Sohn, der sich in eine Punkerin verliebt. Über das Mädchen erfahren wir nichts.

Ganz klar, was hier passiert ist: Der Film beschäftigt sich ausschließlich mit der Charakterisierung seiner Figuren und hat dabei den Plot aus den Augen verloren. Eigentlich hat der Film überhaupt keine Geschichte zu erzählen, es handelt sich nur um eine Aneinanderreihung einzelner Episoden, die eher weniger als mehr miteinander verwoben sind.

Interessant bleibt der Film fast ausschließlich aufgrund der Douglas-Familie, die hier angetreten ist: Kirk und Diana Douglas sind die Eltern von Michael Douglas. Und der ist der Vater von Cameron Douglas.

Der Humor ist auch sehr zurückhaltend. Es gibt sicherlich einige Szenen, die den Zuschauer zum Lachen bringen, über einige kann man auch schmunzeln, insgesamt wird in dieser Richtung aber zu wenig geboten. Nicht zuletzt nimmt Kirk Douglas' Sprachproblem den Humor aus dem Film.

Er hatte einen Schlaganfall, war anfangs gelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Daß er überhaupt wieder vor der Kamera stand, grenzt an ein Wunder. Aber irgendwie hat man ein ungutes Gefühl, wenn man "Das Kinn von Hollywood" sieht. Man erinnert sich an "Spartacus" oder "Wege zum Ruhm" und blickt nun auf dieses klapprige Männchen, das Schwierigkeiten beim Gehen hat und sich nur schwer verständlich artikuliert.

Kirk Douglas' Sohn, Michael Douglas, dessen Karriere ich schon seit der Krimiserie "Die Straßen von San Francisco" verfolge, ist hervorragend. Sein Spiel macht Drehbuchschwächen wett, es macht immer wieder Spaß, seine Filme zu sehen. So bleibt "Es bleibt in der Familie" letzten Endes doch sehenswert.



Bild (9/10):
Das Bild (2.35:1 anamorph) läßt kaum Wünsche offen. Die Farben sind kräftig und natürlich. Der Kontrast ist in dunklen Szenen gut, wurde manchmal aber etwas zu steil gewählt. Dank der Schärfe kann man bei Dunkelheit kleinste Details ausmachen. Ein Rauschen ist mal mehr, mal weniger zu erkennen, fällt aber nicht weiter ins Gewicht.

Ton (7.5/10):
Der Ton des Dialogfilms ist naturgemäß sehr frontlastig. Trotzdem sind einige Stereo- und Surroundeffekte auszumachen, die eine gewisse Räumlichkeit verbreiten. Auch der Sub wird gefordert – insbesondere während des Scores und bei anderen Musikeinlagen. Eine homogene Abmischung, von der man genrebedingt nicht zu viel erwarten sollte.

Extras (5/10):
Neben dem Audiokommentar des Regisseurs gibt es noch ein "Making of", das Filmausschnitte aneinanderreiht, die man schon kennt. Dazu erzählen die Schauspieler in Interviews einiges über ihren Filmcharakter und die Idee zum Film. Etwas mehr über das Leben und die Filme von Kirk Douglas erfährt man in "Unbesiegbar". Leider nur sieben Minuten lang. Abschließend gibt es noch drei "zusätzliche Szenen", wovon eine nur einen alternativen Anfang (der Szene, nicht des Films) bietet.
Insgesamt enttäuschen die Extras. Auch vom AK habe ich mir mehr erwartet. Weshalb gibt es da keinen von Kirk und Michael Douglas?
Immerhin sind alle Extras deutsch untertitelt, auch der Audiokommentar.
Pirx
Film:
Wertung: 65 %
65 %
Bild:
Wertung: 90 %
90 %
Ton:
Wertung: 75 %
75 %
Extras:
Wertung: 50 %
50 %

Bewertung

65 %

Infos

Anzahl der Medien: 1
Hülle: Keep Case
Distributor:
Buena Vista Home Video
Regionalcode: 2
Bildformat: 2,35 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Cast & Crew

Leider noch keine ...